Amazon Echo (© 2016 Amazon)

Erst vor knapp einem halben Monat haben wir berichtet, dass der Amazon Echo und Amazopn Echo Dot auch nach Deutschland kommt. Nun kündigt Amazon die Erweiterung des ASK und AVS an. Worum es dabei sehen wir uns heute an.

Alexa Skills Kit (ASK)

Entwickler können dieses Kit nutzen, um neue Fähigkeiten für deutsche Kunden zu entwicklen. An eben solchen Skills arbeiten schon einige Unternehmen (Chefkoch, BILD.de, BMW, Deutsche Bahn, innogy, Kicker, Kitchen Stories, mytaxi, n-tv, Spiegel Online, tado°, Tagesschau, TorAlarm, Deutsche Telekom, Fitbit, Honeywell, KAYAK, Philips Hue, Spotify, TP-Link, TuneIn und WeMo).

Genauer ist es hier möglich Self-Service APIs zu nutzen, welche keine Vorkenntnisse über Spracherkennungstechnologie voraussetzen. Auch individuelle APIs können für Kundenkomfort dank Plug-In für Top Level Domains sorgen. AWS Lambda – Ein Tool, welches den Entwicklern stark unter die Arme greifen soll. Der Alexa-Code muss in die AWS Cloud geladen werden und anschließend kümmert sich AWS Lambda um den Rest (Ausführung des Cods bis hin zur Verwaltung der Computerressourcen).

Alexa Voice Service (AVS)

Hardware-Hersteller können ab Anfang 2017 den Alexa Voice Service kostenlos in ihre Geräte für deutsche Kunden integrieren.

Dieser Service erlaubt es Hardware-Herstellern Alexa mit Hilfe weniger Code-Zeilen in Landessprache in ihre netzwerkfähigen Geräte zu integrieren. Auch hier sind keine Vorkenntnisse in Sprachverständnis und Spracherkennung notwendig. Somit ist es möglich ab Frühjahr 2017 Alexa auch ihre Geräte einzubauen.