Alles neu auf der CEBIT 2018

die cebit erfindet sich neu und wir waren für euch vor ort

In diesem Jahr wird die CEBIT nicht mehr „CeBIT“ geschrieben. Doch das ist nur eine der vielen Neuerungen. Wie hat uns die Messe gefallen? Was dürfen wir in Zukunft von der CEBIT erwarten? Und wer ist eigentlich die Zielgruppe?


der erste eindruck

Für uns ist es das erste Mal, dass wir auf der CEBIT zu Besuch sind, und dann auch gleich noch drei volle Tage. Genug Zeit also, mal alles auf sich wirken zu lassen. Am Start sind dieses Jahr über 2.800 Unternehmen gewesen. Was uns sehr gefreut hat, war, dass nicht nur etablierte Namen vertreten waren, sondern auch 370 Start-Ups, und das sogar nicht nur aus Europa, sondern auch aus Afrika und Asien.

In zehn Hallen wurden diverse Neuigkeiten von digitalen Diensten über (mobile) Endgeräte bis hin zu elektrischen Fortbewegungsmitteln wie Zugkonzepten oder Elektroautos präsentiert. Besonders war jedoch das Freigelände mit der Festival Stage. Hier gab es weitere Unternehmen. Jedoch waren die Stände draußen eher zur Unterhaltung anstatt zur Information der Neuigkeiten gedacht. Hier ging es also um Imagepflege. Dennoch gab es tolle Attraktionen und man konnte hier viel Spaß haben.

Zwischen Halle 12 und 13 mit dem SAP-Riesenrad im Hintergrund

beißt sich das neue konzept?

Innen und Außen? Innen, um Informationen der Neuigkeiten zu erfahren. Draußen, um Spaß zu haben mit den Ausstellern? Für klassische Messe-Besucher wie uns ist natürlich primär der Hallen-Bereich interessant. Wie bei Messen üblich gibt es hier nicht viel zu erzählen. Das Besondere war nur, dass man jederzeit Ansprechpartner an den Ständen gefunden hat – ganz im Gegenteil zur (z.B.) IFA. Lag es daran, dass die CEBIT evtl. zu wenig besucht wurde? Bisher wurden noch keine Besucherzahlen der CEBIT veröffentlicht. Wir dürfen also gespannt sein.

Obwohl die Hallen noch bis 19:00 Uhr geöffnet waren, hat man am Abend im Grunde keine Besucher mehr dort angetroffen. Denn die Masse der Besucher hat es nach draußen auf das neue Freigelände gezogen. Hier gab es Attraktionen, wie eine beeindruckende Drone Show von Intel, Konzerte von Jan Delay oder Mando Diao, sowie kleinere Acts den ganzen Tag über. Auch gab es auf dem Freigelände jede Menge Essens- und Getränke-Stände für den kleinen Durst und Hunger zwischendurch. Besonders auffällig war jedoch wohl das SAP-Riesenrad, um das man neben der Festival Stage einfach nicht herumkam. Eine Runde haben wir jedoch nicht gedreht.

SAP-Riesenrad

war etwas interessantes dabei?

CEBIT steht ja bekanntlich für „Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation“ (ursprünglich sogar: „Centrum der Büro- und Informationstechnik“). Doch ist für uns als E-Mobilitäts- und Smartphone-Magazin dann überhaupt was dabei? Gut, Telekommunikation trifft natürlich auf uns zu und Informationstechnolige trifft ja weitesgehend auf fast alles zu. Büroautomation ist jedoch eher weniger interessant für uns. Überraschenderweise gab es im E-Mobilitäts-Bereich, der im Titel „CEBIT“ eigentlich nicht wirklich angesprochen wird, mehr spannende Aussteller als im Smartphone-Bereich.

CEBIT 2018

Im E-Mobilitäts-Bereich konnten wir Unternehmen wie Volkswagen, die Tochter Volkswagen We, e.GO, MOIA, die Deutsche Bahn und auch Audi antreffen. Zu einzelnen Fahrzeugen wird es nochmal einen seperaten Artikel geben.

Im Bereich der Smartphones sieht es etwas ruhiger aus. Hier haben wir vor allem Blackberry und Huawei. LG war zwar auch vertreten, hat aber leider nur Bildschirme präsentiert.

Wir dürfen also gespannt sein, wie erfolgreich das neue Konzept angekommen ist und auch wie die CEBIT sich kommendes Jahr wieder aufbauen wird. Uns hat es auf jedem Fall viel Spaß gemacht.


autor timo borkowski