Heute haben wir mal eine Meldung dabei, die vor allem Mobilitätsfreunde aus Berlin erfreuen wird. Die vor allem durch die BVG vorangetriebene App „Jelbi“ (von Berlinerisch „Jelb“ für „Gelb“ abgeleitet) startet diesen Sommer und soll einiges an elektrischen Diensten auf nur einer Mobilitätsplattform nutzbar machen – von der Routenplanung über die Reservierung bis zum Bezahlvorgang.

Nach dem britischen Dienst Citymapper versucht nun die BVG ein ähnliches System zu starten. Durch die Vernetzung der Angebote soll es möglich sein sich den passenden Weg durch die Stadt zusammenstellen – egal welches Verkehrsmittel – vornehmlich natürlich bei uns elektrisch. Die technische Basis für die App bzw. Mobilitätsplattform liefert Trafi. Integriert werden können neben dem klassischen Nahverkehr grundsätzlich alle Anbieter, die moderne Mobilität jenseits des eigenen Autos bieten, so die BVG. Die BVG gibt an, dass sich bereits im Februar 2019 ungefähr 20 potenzielle Partner gemeldet haben sollen – von der S-Bahn Berlin über Taxi Berlin und Car-Sharing-Unternehmen bis zu (noch) kleinen Startups.

Doch nicht nur im digitalen Umfeld wird Jelbi zu sehen sein. An sogenannten Mobilitätshubs (Knotenpunkten) des öffentlichen Nahverkehrs soll es künftig eine Auswahl von verschiedenen Sharing-Fahrzeugen – vom Auto, über Fahrräder und Roller bis zu Kickscootern (wenn sie denn zugelassen sind). Je nach Lage und baulichen Möglichkeiten sollen auf den Hubs außerdem zusätzlich Toiletten, Kioske oder Packstationen entstehen, teilte die BVG mit.

© Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 2019
© Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 2019
© Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 2019
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